Schuharten Damen

Diese Schuhe werden ausschließlich von Damen getragen:

total verrückter Schuh

Schuharten Herren und Damen

Diese Schuhe werden sowohl von Damen als auch von Herren getragen und werden deshalb Unisex-Schuhe genannt:
Schnäppchen
Shopping-Tipps

Schuhe gezielt zu kaufen ist eine kleine Kunst. Wir wollen Ihnen dabei helfen die perfekten Schuhe zu finden.

Schuhe im Mittelalter

Schuhe haben eine lange Tradition. Schon im Mittelalter trugen die Menschen ganz unterschiedliches Schuhwerk zu verschiedenen Anlässen. Für die Arbeit im Stall wurden vornehmlich Holzschuhe getragen, da diese für Flüssigkeiten undurchlässig waren und auch gegen das Eintreten von Splittern bestens schützten. Im Haus wurden Schuhe aus Filz oder aus Tierhäuten getragen. Lederschuhe und -stiefel konnten sich jedoch meist nur reiche Leute wie Fürsten oder andere Adelige leisten.

Vor allem die Verarbeitung von Wildleder oder das Anfertigen der typischen Stulpenstiefel von Reitern war schwierig und gelang mit den mittelalterlichen Werkzeugen nur mühsam. Häufig fertigten Frauen für die ganze Familie Gamaschen an, die aus Wolle oder Leinen gestrickt oder gehäkelt werden konnten. Bereits zu Wikinger-Zeiten, also im frühen Mittelalter, war es möglich, weiche Lederschuhe mit einer robusten Sohle zum Schutz vor unebenen Untergründen und das Laufen auf Waldboden anzufertigen.

Mit dem Voranschreiten des Mittelalters und mit der Höhe des Rangs kamen aufwendige Verzierungen am Schuhwerk hinzu. Wer es sich leisten konnte, ließ sich formschöne Stiefelschnallen aus Gold oder Silber fertigen. Häufig wurde im Mittelalter auch mit Kupfer gearbeitet. Dieses ist aufgrund der geringen Dichte weicher und lässt sich leichter verformen. Zudem werden für die Verarbeitung von Kupfer nicht so hohe Temperaturen beim Schmelzen benötigt. Oftmals zierte das Familienwappen nicht nur Schild und Rüstung; auch über das Schuhwerk zeigte man im Mittelalter gerne seinen sozialen Status.

 

Das Leben im Mittelalter neu entdeckt: Spannender Freizeitspaß für die ganze Familie

 

Heute interessieren sich viele, auch junge, Leute für das Leben im Mittelalter. Zahlreiche Mittelaltermärkte locken Besucher aus der ganzen Bundesrepublik an. Schausteller präsentieren ein möglichst authentisches Leben. Es wird aus handgemachten Tongefäßen getrunken, die sich mit einem langen Spieß an der Unterseite bequem in den Boden stecken lassen.

 

Möchten Sie selbst auch einmal absolut standesgemäß bei so einem mittelalterlichen Treiben live dabei sein, können Sie mit originärer Mittelalterkleidung viele Blicke auf sich ziehen. Wir befassen uns kurz mit dem üblichen Schuhwerk im Mittelalter und zeigen Ihnen passende Schuhe zum Mittelalter-Kleid, welche Stiefel am besten zur mittelalterlichen Tunika passen und die besten Halbschuhe zur mittelalterlichen Gewandung.

 

Von Rittern, Kämpfen und dem wichtigen Schutz der Achillessehne

Nicht nur für kleine Jungs sind mittelalterliche Schwertkämpfe spannend anzuschauen. Auch in so manchem erwachsenen Mann erwacht das buchstäbliche Kind, wenn auf dem Mittelaltermarkt die Klingen klirren und mittelalterliche Schwerter durch die Luft sirren. Haben Sie einmal auf das Schuhwerk der Ritter geachtet? Während die meisten Ritter im Mittelalter mit einem Kettenhemd gegen Schwerthiebe geschützt waren, ließ sich am Schuhwerk leicht der Rang des Kämpfers erkennen: Schnabelstiefel aus Stoff oder Leder zeugten oft von einem niedrigen Rang. Höherrangige Ritter trugen meist metallene Beinkleider. Auch Räuber trugen im Mittelalter häufig Lederstiefel. Sie konnten sich mehr leisten als die Bauern und Knechte, verfügten aber nicht über die finanziellen Mittel der Adeligen und Ritter aus feinem Hause.

Wurden Ritterkämpfe zu Pferd mit der Lanze oder einer Kurzwaffe ausgetragen, war es besonders wichtig, die verletzliche Achillessehne oberhalb der Ferse zu schützen. Findige Ritter wussten auch im Mittelalter bereits, dass dieser Teil des menschlichen Körpers besonders empfindlich ist und ein Hieb in diesen Bereich einen gegnerischen Kämpfer ohne entsprechend schützendes Schuhwerk schnell zu Fall bringen kann. Nur zu leicht konnte ein Hieb hinterrücks ausgeführt werden, wenn die beiden Kontrahenten im Turnier aneinander vorbeiritten.

 

Die holde Maid war gut zu Fuß

Für feine Damen gab es auch damals schon eine große Auswahl an weichem und bequemem Schuhwerk. Damen trugen Bundschuhe, Halbschuhe aus weich gegerbtem Schweinsleder, und auch Schnürsandalen waren äußerst beliebte Beinkleider. Wer sich heute stilecht wie im Mittelalter kleiden möchte, kann auf eine breite Palette an robusten Stoffen zurückgreifen. Mittelalter-Damenschuhe gibt es auch in Lack, feinstem Leder und einer Vielzahl an belastbaren Kunststoffen.

Waren Damenschuhe früher meist in Naturfarben gehalten, sind Mittelalterstiefel oder knöchelhohe Schnürschuhe für Damen heute auch in Schwarz, Olivgrün oder diversen Rot-Tönen erhältlich. Am besten wählen Sie die Schuhe farblich passend zum Mittelalterkleid aus. Es kommt mehr auf die Formgebung des Schuhwerks an als auf die Farbe. Gingen Frauen im Mittelalter auf die Jagd, was weit häufiger vorkam als allgemein angenommen, wurden durchaus auch Stulpenstiefel mit reicher Verzierung getragen. Diese schützen den Fuß besonders gut im dichten Unterholz und verhalfen bei so mancher Fuchsjagd zum Erfolg.

Wissen über Schuhe

Dieses Wissen über Schuhe gehört zur Bildung eines jeden Modeliebhabers:

Tipps und Tricks zum Thema Schuhe

Schuh-Kolumne

Schuhe sind mehr als nur Wegbegleiter, Markenzeichen und Bekleidungsstück. Schuhe können über das Schicksal von Menschen bestimmen:
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